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Warum werden E-Mails als Spam gekennzeichnet und was können Sie dagegen tun?

E-Mails als Spam gekennzeichnet

Es kommt immer wieder vor, dass E-Mails als Spam eingestuft werden, obwohl sie keinerlei unerwünschte Inhalte enthalten. Warum passiert das und welche Maßnahmen können Sie ergreifen, um sicherzustellen, dass Ihre E-Mails den Posteingang erreichen? In diesem Artikel erfahren Sie, welche typischen Ursachen es gibt und wie Sie diese vermeiden können.

Häufige Gründe für Spam-Markierungen

Auch wenn Sie keinen Spam versenden, können verschiedene Faktoren dazu führen, dass Ihre E-Mails fälschlicherweise im Spam-Ordner landen:

  • Auffällige Betreffzeilen: Wenn Ihre Betreffzeilen viele Sonderzeichen oder übertriebene Formulierungen wie „jetzt kaufen“ oder „kostenlos“ enthalten, kann dies die Spam-Filter alarmieren.
  • HTML-lastige E-Mails: E-Mails mit einem unausgewogenen Verhältnis von Text und Bildern oder fehlerhaftem HTML-Code haben ein höheres Risiko, als Spam eingestuft zu werden.
  • Massenversand: Der Versand an eine große Anzahl von Empfängern gleichzeitig kann ebenfalls dazu führen, dass Ihre E-Mails als Spam angesehen werden.

Blacklists – Was tun, wenn Sie betroffen sind?

Wenn Ihre E-Mails im Spam-Ordner landen, kann es daran liegen, dass Ihre IP-Adresse oder Domain auf einer Blackliststeht. Dies geschieht oft automatisch, wenn Spam-Filter verdächtige Aktivitäten feststellen. Es ist in der Regel sinnvoll, sich an Ihren Hosting-Anbieter zu wenden, um das Problem zu beheben, da dieser besser in der Lage ist, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und bei Bedarf Kontakt mit der Blacklist aufzunehmen.

Wie sollten Sie vorgehen?

  • Kontaktieren Sie Ihren Hosting-Anbieter: Dieser kann die IP-Adresse überprüfen und, falls erforderlich, Maßnahmen ergreifen, um eine Entlistung von der Blacklist zu beantragen.
  • Überwachung: Verwenden Sie Tools wie mxtoolbox.com, um regelmäßig zu prüfen, ob Ihre Domain oder IP-Adresse auf einer Blacklist steht.

Weiterführende Informationen: Blacklists überprüfen.

Keine unaufgeforderten Massenmails versenden

Eine der Hauptursachen für Spam-Markierungen ist der Versand von unaufgeforderten Massenmails oder Newslettern. Um dieses Risiko zu minimieren:

  • Versenden Sie E-Mails nur an Empfänger, die ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben.
  • Vermeiden Sie zu große Verteilerlisten und versenden Sie keine Nachrichten ohne klare Einwilligung.

Inhalt und Struktur Ihrer E-Mails

Auch der Inhalt Ihrer E-Mails spielt eine wesentliche Rolle, ob sie als Spam markiert werden. Achten Sie dabei besonders auf die folgenden Aspekte:

  • Betreffzeilen ohne Sonderzeichen und reißerische Formulierungen: Verzichten Sie auf unnötige Zeichen wie „!!!“ oder „%%%“ und vermeiden Sie es, ausschließlich Großbuchstaben zu verwenden.
  • Ausgewogene HTML-E-Mails: Sorgen Sie für ein gutes Verhältnis zwischen Text und Bildern. E-Mails mit zu vielen Bildern oder einer überwiegend HTML-basierten Struktur werden häufig als Spam eingestuft.
  • Beschränken Sie die Anzahl der Links: Zu viele Links, insbesondere von URL-Shortenern, lassen Ihre E-Mails unseriös erscheinen.

Wichtige DNS-Einträge: SPF, DKIM und DMARC

Ein wesentlicher technischer Faktor, der oft übersehen wird, sind die DNS-Einträge. Diese helfen dabei, die Authentizität Ihrer E-Mails zu bestätigen und somit die Spam-Filter zu umgehen.

  • SPF: Der SPF-Eintrag legt fest, welche Server berechtigt sind, E-Mails im Namen Ihrer Domain zu versenden. Ohne einen korrekt konfigurierten SPF-Eintrag werden viele E-Mail-Anbieter Ihre Nachrichten als Spam einstufen.
  • DKIM: DKIM stellt sicher, dass Ihre E-Mail auf dem Weg zum Empfänger nicht verändert wurde. Eine fehlende DKIM-Signatur kann ebenfalls zur Spam-Markierung führen.
  • DMARC: DMARC kombiniert SPF und DKIM und hilft dabei, den Empfängern mitzuteilen, wie sie mit nicht authentifizierten E-Mails umgehen sollen.

Weiterführende Informationen zu SPF, DKIM und DMARC finden Sie hier: SPF, DKIM und DMARC richtig konfigurieren.

Maßnahmen, um Spam-Markierungen zu vermeiden

Um sicherzustellen, dass Ihre E-Mails nicht als Spam markiert werden, können Sie die folgenden Schritte unternehmen:

  • Regelmäßige Überprüfung von Blacklists, um sicherzustellen, dass Ihre Domain oder IP-Adresse nicht blockiert ist.
  • Richtige Konfiguration von SPF, DKIM und DMARC, um die Authentizität Ihrer E-Mails sicherzustellen.
  • Optimierung der Betreffzeilen und E-Mail-Inhalte, um verdächtige Schlüsselwörter, Sonderzeichen und HTML-Überfrachtung zu vermeiden.
  • Ausschließlich an Empfänger senden, die ausdrücklich zugestimmt haben, um Missverständnisse oder Beschwerden zu vermeiden.

Fazit

E-Mails können aus vielen Gründen als Spam markiert werden. Mit der richtigen technischen Konfiguration, einem bedachten Umgang mit Empfängerlisten und gut durchdachten Betreffzeilen sowie Inhalten können Sie jedoch die Wahrscheinlichkeit deutlich senken, dass Ihre Nachrichten im Spam-Ordner landen.

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