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Daniel Jastrow Admin Team

Kurze Ladezeit durch Bildkompression

Kurze Ladezeit durch Bildkompression

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Wer besonders schnelle Ladezeiten für seinen Onlineshop erreichen möchte, ist gut beraten, die Bilder bzw. Grafiken des Onlineshops zu komprimieren. Eigentlich kein Geheimnis – und doch sehen wir immer wieder, dass sich Nutzer an uns wenden und um Hilfe bei der Shop-Optimierung bitten. Meist geht es dabei um die Verbesserung der Ladezeit.

Hosting ist nur ein Faktor

Klar, als Hoster können wir unterschiedlich viele Ressourcen zur Verfügung stellen. Nur hilft das oft gar nicht so sehr, wie man es sich vielleicht erhofft. Gerade wenn die Startseite des Shops 10, 15 oder sogar 20 MB groß ist, bietet sich eine Optimierung besonders an. Das Wunderbare an der Optimierung der Grafiken ist: Sie kostet nicht zwangsläufig Geld.

Mit Tools wie IrfanView oder Adobe Photoshop lassen sich per Stapelverarbeitung viele Bilder auf einmal komprimieren. Alternativ gibt es zahlreiche kostenlose Online-Tools. Das wichtigste Stichwort in Bezug auf die Komprimierung von Bildern und Grafiken ist übrigens „lossless“.

Was ist „lossless“ schon wieder?

„Lossless“ ist englisch und bedeutet so viel wie „verlustfrei“. Die Optimierung der Bilder erfolgt nach dem Prinzip, dass so stark komprimiert wird, wie es möglich ist, ohne dass dabei ein sichtbarer Qualitätsverlust entsteht – daher der Name „lossless“. Mit diesem Komprimierungsverfahren verwandeln Sie Bilddateien mit einer Größe von 1 MB und mehr schnell in nur wenige hundert Kilobyte große Dateien. Genau das summiert sich bei der Startseite eines Onlineshops sehr schnell.

Vorher-/Nachher-Prüfung

Damit man auch sieht, ob und wie stark man die Ladezeit optimieren konnte, empfiehlt es sich, den eigenen Shop einmal im Vorfeld mit einem Tool wie Google PageSpeed Insights oder einem ähnlichen Check zu prüfen – und ein weiteres Mal, nachdem man die Optimierung der Bilder durchgeführt hat.

Hat man diesen Punkt abgehakt, kann man sich den anderen Faktoren widmen. Dazu gehört beispielsweise, dass die eingesetzte Shop-Software aktuell ist, man eine frische PHP-Version verwendet, prüft, wie aktuell Templates und Plugins sind, und vieles mehr.

Welche Komprimierungstools kann ich nutzen?

Das Angebot an Möglichkeiten ist beträchtlich, daher hat man einiges an Auswahl. Wer sofort starten möchte und noch kein Tool für die Komprimierung von Bildern zur Hand hat, muss sich lediglich überlegen, ob auf dem eigenen Computer oder online gearbeitet werden soll.

Kostenlose Programme für Bildkompression (Desktop)

Kostenlose Online-Tools für Bildkompression

Wer ein CMS wie WordPress verwendet und ein kleines Budget zur Verfügung hat, sollte sich unbedingt Dienste wie z. B. Imagify ansehen. Der Dienst wird in WordPress eingebunden und optimiert die Bilder direkt beim Upload. Selbstverständlich können auch alle vorhandenen Bilder und Grafiken nachträglich komprimiert werden. Super praktisch – allerdings kosten diese Dienste natürlich etwas Geld.

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