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Tipps zum Umgang mit einem Root-Server Teil 2

In Teil 1 sind wir bereits darauf eingegangen, welche grundlegenden Dinge man bei der Nutzung eines eigenen Root-Servers beachten sollte. In diesem Beitrag möchten wir nun einige Standard-Befehle aufzeigen, welche fast immer benötigt werden. Aufgrund der Vielzahl, der verfügbaren Befehle können wir leider nicht auf alle Möglichkeiten eingehen.

Wir empfehlen daher sich bei Bedarf im Netz zu belesen oder sich hierzu etwas Literatur zu besorgen. Eine empfehlenswerte Quelle im Netz wäre beispielsweise „ubuntuusers.de“, welches über ein sehr gut gepflegtes und mit vielen Erklärungen versehenes Wiki verfügt. Trotz der Fixierung auf Ubuntu lassen sich viele Erklärungen und Befehle auch auf andere Systeme, beispielsweise CentOS oder Debian übertragen.

Als Literatur empfiehlt sich beispielsweise das Buch „Linux kurz & gut“, welches im Taschenbuchformat auf sehr viele Befehle und einige dazugehörige Optionen eingeht und somit viel Wissen im Kleinformat bietet.

Für Nutzer welche interessiert daran sind, sich tiefer mit dem System zu befassen, eignen sich die Werke des Rheinwerk-Verlages (ehemals Galileo Press) wie z.B. „Einstieg in Linux“ oder das Standardwerk „Linux – Das umfassende Handbuch“ besonders gut.

Nachfolgend nun einige grundlegende Befehle, welche Ihnen bei der Administration Ihres Systems helfen werden:

man Befehl xyz
man ruft das Handbuch zum gewünschten Befehl auf, beispielsweise man man würde das Handbuch zum Handbuch öffnen

cd /Ordnername
cd wird benutzt, um den aktuellen Ordner auf der Shell zu wechseln, cd / wechselt beispielsweise in das sog. Root-Verzeichnis Ihres Servers

ls
ls listet alle im derzeitigen Ordner vorhandenen Dateien und Ordner auf, ls -la liefert hier mehr Details wie beispielsweise die vergebenen Rechte und Besitzer der Dateien

bash ./Scriptname.sh
Führt das Script „Scriptname.sh“ im aktuellen Ordner aus. Dies kann beispielsweise die clearcache.sh einer Shopware-Installation sein, welche den Cache des Shops löscht.

yum update
Ruft auf einem CentOS/Fedora – Server die aktuellen Updates ab und bietet die Installation an, welche mit y bestätigt werden kann

yum install Paketname
yum install bietet die Installation des gewünschten Paketes an, welches mit y bestätigt werden kann

apt-get update && apt-get upgrade
Ruft auf einem Debian/Ubuntu – Server die aktuellen Updates ab und bietet die Installation an, welche mit y bestätigt werden kann

apt-get update && apt-get install Paketname
Ruft auf einem Debian/Ubuntu – Server die aktuellen Updates ab und bietet die Installation des gewünschten Paketes an, welche wieder mit y bestätigt werden kann

mc
mc ruft den „Midnight Commander“ auf, welcher als Dateimanager und FTP-Client genutzt werden kann. Der mc kann auch beispielsweise genutzt werden um via Klick Dateirechte zu bearbeiten. Details über die vielen, verschiedenen Möglichkeiten finden Sie im entsprechenden Handbuch unter man mc.

mcedit Dateiname
mcedit ruft den Editor des „Midnight Commanders“ auf, um eine Datei über die Shell zu bearbeiten, mit mcview könnten Sie die Datei auch nur im Lesemodus öffnen

service httpd stop/start/restart
Mit service httpd start wird der Apache-Webserver auf Ihrem System gestartet, analog lässt er sich mit restart neustarten oder mit stop anhalten. Sollten Sie beispielsweise einen CentoOS 7 Server in Kombination mit Plesk 12 bei uns nutzen und Probleme mit der Erreichbarkeit einiger Domains haben, lässt sich über die Befehlskombination service httpd stop && service nginx restart && service httpd start (alles hintereinander weg) der Apache-Webserver, sowie der Nginx-Proxy (sofern installiert) neustarten, was oft bereits die Probleme behebt.

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