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Risikomanagement als Online-Händler

Unbezahlte Werbung: Gerade Online-Händler sind vielfältigen Risiken ausgesetzt: DSGVO-Verstöße, Hacker-Attacken oder andere Rechtsverletzungen stehen dabei häufig ganz oben auf der Liste der abzusichernden Risiken.

Mit einer speziell auf den Bereich eCommerce zugeschnittenen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung können diese Risiken beherrscht werden. Allerdings sollte die Absicherung des Inventars dabei nicht vernachlässigt werden. Online-Händler sind mit Ihrem Geschäftsmodell vielfältigen Risiken ausgesetzt. Einerseits trifft die zunehmende Verschärfung der rechtlichen Regelungen besonders eCommerce-Unternehmen, da diese Kundendaten, Kreditkartendaten und eine Vielzahl anderer Daten speichern und verarbeiten.

Die Herausforderungen, denen sich Online-Händler bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben stellen müssen, wird gerade im Hinblick auf die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) deutlich. Mit den Herausforderungen steigt aber auch die Ungewissheit, welche Folgen ein Verstoß hat. Auf der anderen Seite wird der Wettbewerb härter. Abmahnungen von Wettbewerbern sind an der Tagesordnung. Schnell werden aus Fehlern in Datenschutzerklärungen oder Angaben zum Lieferzeitpunkt, Schadenersatzforderungen und Unterlassungserklärungen aufgrund von Wettbewerbsverstößen.


Vermögensschadenhaftpflicht – Finanzielle Schäden Dritter absichern.
Für die Absicherung der finanziellen Folgen dieser Risiken existieren am Markt Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen, die speziell für den Bereich eCommerce konzipiert sind. Eine Vermögensschadenhaftpflicht deckt dabei die finanziellen Schäden ab, die der Versicherungsnehmer bei einem Dritten verursacht, sofern diese nicht aus einem Sach- oder Personenschaden resultieren.

Das heißt, Verstöße gegen Datenschutzgesetze sind ebenso abgesichert wie Urheberrechtsverletzungen oder fehlerhafte Angaben zu Lieferzeiten und vielem mehr. Wichtig bei der Auswahl der richtigen Vermögensschadenhaftpflicht ist allerdings, dass die Versicherungsbedingungen zum eigenen Risiko passen.

Hier sind eine gründliche Analyse des Risikos und eine darauf abgestimmte Marktrecherche der Versicherungslösungen unerlässlich. Oftmals werden im Rahmen der Vermögensschadenhaftpflicht für Online-Händler auch noch Erweiterungen angeboten, die beispielsweise das Risiko von Personen- und Sachschäden bei Dritten, Datenverlust und vieles mehr absichern. Auch die Haftung als (Quasi-) Hersteller sollte hier nicht außer Acht gelassen und gegebenenfalls abgesichert werden.

Inventarversicherung – Waren und Ausstattung absichern
Ein weiteres Risiko, das allerdings oft vernachlässigt wird, ist die Absicherung der Waren. Die Gefahren sind vielfältig. Angefangen bei Schaden durch Feuer, Wasser, Sturm bis hin zu Einbruchdiebstahl.

Doch der Verlust der Waren ist meist nur Teil der finanziellen Belastungen, die daraus resultieren. Einer Betriebsunterbrechung, da Lager- oder Büroräume nicht nutzbar sind, sollte ebenfalls im Rahmen des Risikomanagements vorgesorgt werden. Inventarversicherungen bieten für solche Gefahren eine Risikoabsicherung. Allerdings sollte auch bei der Inventarversicherung das Risiko analysiert werden. Denn nicht nur der Umfang der Versicherung ist entscheidend. Wird beispielsweise ein Unterversicherungsschutz benötigt?

Dieser verhindert, dass die von der Versicherung gezahlten Summe im Schadenfall gekürzt wird, wenn der Wert des Inventars den versicherten Wert übersteigt. Ein Beispiel: Ein Online-Händler versichert sein Warenlager mit einem Wert von 100.000 EUR. Der Wert der gelagerten Waren beträgt allerdings 200.000 EUR. Tritt nun der Schadenfall ein, greift die Regelung zur Unterversicherung und die eigentlich von der Versicherung zu zahlenden 100.000 EUR werden proportional zum eigentlichen Warenwert gekürzt.

Da der Warenwert doppelt so hoch war, wie der im Versicherungsvertrag angegebene, wird die vom Versicherer zu zahlende Summe auf 50.000 EUR halbiert. Enthält der Vertrag einen Unterversicherungsschutz würde die Summe nicht gekürzt und die Zahlung würde 100.000 EUR betragen.


Fazit: Ganzheitliche Betrachtungsweise bei der Risikoabsicherung
Eine Vermögensschadenhaftpflicht und eine Inventarversicherung sind ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements für Online-Händler. Dabei sollte allerdings eine gründliche Anforderungsanalyse und Marktrecherche durchgeführt oder eine individuelle Beratung in Anspruch genommen werden. Die Optimierung der Risikoabsicherung hinsichtlich Umfang und preislicher Gestaltung bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung um Lücken in der Absicherung zu vermeiden.

Autorenprofil: Dennis Galla ist Geschäftsführer und einer der Gründungsgesellschafter der InPignus GmbH (www.inpignus.de). Die InPignus GmbH hat sich auf die Absicherung beruflicher und gewerblicher Risiken spezialisiert, insbesondere für den Mittelstand und die Industrie.

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