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Onlineshop eröffnen – die Kosten

Einen Onlineshop eröffnen geht heute schnell und meist unkompliziert. Die nötige Shopsoftware muss nicht einmal gekauft, sondern kann häufig kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Doch Vorsicht, auch wenn es den Anschein erweckt, dass man schnell und quasi kostenlos einen eigenen Onlineshop starten kann, so gibt es eine Vielzahl an Kosten. Diese Kosten kann man zwar Vermeiden, in diesem Fall muss man allerdings mit Strafen oder sehr, sehr kostspieligen „Lektionen“ rechnen.

Onlineshop eröffnen – Kosten mit denen Sie rechnen müssen

Sie haben ein Konzept, eine passende Domain wäre auch noch verfügbar und für eine Shopsoftware haben Sie sich auch bereits entschieden. Jetzt wollen Sie voll durchstarten und keine Zeit mehr verlieren. Der erfolgreiche Onlineshop ist gefühlt nur einen kleinen Schritt entfernt. Auch wenn ich mit diesem Artikel zum Spielverderber werde, so rate ich Ihnen dringend noch mal inne zu halten. Haben Sie wirklich an Alles gedacht? Kann Ihr Konzept langfristig tatsächlich genug Umsätze generieren, um alle Kosten zu decken?

Zu einem Onlineshop gehört nicht nur die Shopsoftware
Onlineshop eröffnen

Neben der Shopsoftware welche für den Betrieb eines Onlineshops zwingend erforderlich ist, gibt es viele, weitere Voraussetzungen. Da hätten wir beispielsweise das Shop Hosting. Irgendwo muss der Onlineshop ja gehostet werden. Dies nach Möglichkeit sicher und leistungsstark. Ansonsten kommen später weitere Kosten und Umstände auf Sie zu (Tarif- oder Anbieterwechsel).

Im laufenden Betrieb kann dies für viel Unruhe und Zeitaufwand sorgen. Daher lohnt es sich bereits im Vorfeld herauszufinden, ob die gewählte Shopsoftware mit dem Webhosting Anbieter überhaupt „kompatibel“ ist. Damit hätten wir nun 2 von rund 10 Faktoren angesprochen.

Kostenfaktoren die leider allzu oft bei der Onlineshop Eröffnung vergessen werden, sind nämlich auch die folgenden:

  • Individuelles Webdesign oder Template
  • Module, Programmierung (Anpassungen)
  • Zahlungsanbieter: Grundgebühren, Transaktionsgebühren
  • AGB, Widerrufserklärung, Datenschutzerklärung: Vorlagen oder individuelle Erstellung
  • Bewertungssiegel: TrustedShops, Proven Expert, Ekomi
  • Geeignete Software: Warenwirtschaft, Rechnungserstellung, Kundenverwaltung
  • Erstellung der Produktbilder und Texte: Fotograf und Texter
  • Einhaltung der DSGVO, ggf. durch externen Datenschutzbeauftragten
  • Technische Betreuung (Updates, Erweiterungen): Webmaster oder externer Dienstleister
  • Revisionssichere E-Mail Archivierung für jedes Postfach
  • Versicherungen: Haftpflicht und Rechtsschutz
  • Rechtliche Absicherung: HändlerBund, Janolaw, TrustedShops
  • Anbieter für Newsletterversand
  • Werbung: Google Ads, Facebook, Instagram, Pinterest, Affiliate Netzwerke

Dies sind nur die wichtigsten Faktoren, welche für Kosten sorgen. Bei Mietshops kommen ggf. noch Transaktionsgebühren dazu. Nicht zu vergessen sind außerdem die Kosten für Versand und Retouren (Frachtkosten, Verpackungsmaterial, Retouren Management). Nicht berücksichtigt hierbei sind Faktoren wie SEO, Marketing generell oder Werbemittel.

Onlineshop eröffnen – lohnt sich das überhaupt (noch)?

Viele werden sich jetzt fragen, in wie weit es sich unter diesen Umständen überhaupt noch lohnt, einen eigenen Onlineshop zu starten. Klar, immerhin ist die Konkurrenz im Internet geradezu gigantisch. Neben den vielen, bereits etablierten Onlineshops, gibt es internationale Superstars wie eBay, Amazon und und und. Es kommt ganz darauf an, was genau man vor hat und was man erwartet.

Wer zum Beispiel bereits einen laufenden Betrieb im Hintergrund hat, der kann seine Geschäfte zusätzlich auch über das Internet abwickeln. Hier gibt es gerade für gestandene Händler und Firmen große Chancen. Ähnlich sieht es für Nischen Anbieter aus. Das Internet kann die Reichweite drastisch erhöhen. Wer bei null anfängt, der braucht eventuell einen langen Atem, ein großes Budget oder einfach eine gewisse Portion Glück.

Was sich häufig bewiesen hat, ist folgende Strategie: Der eigene Onlineshop als Nebenerwerb. Hierbei muss der Onlineshop kein volles Gehalt abwerfen, sondern der Betreiber bessert seine Einkünfte lediglich auf. Diese Strategie kann funktionieren und hat außerdem den Vorteil, dass man sich nicht unnötig unter Druck setzt.

Weitere Informationen zum Thema

Wer im Netz nach Informationen zum Thema Onlineshop erstellen und Kosten sucht, der wird eine große Anzahl von Artikeln zum Thema finden. Ich habe der Einfachheit halber 3 ausgewählte Artikel zum Thema ausgesucht und hier verlinkt. So altmodisch es auch wirken mag, Internet und Schnelligkeit hin oder her, Zeit für einen Business- und Finanzierungsplan sollte sich jeder angehende Shopbetreiber nehmen.

Klar, es bleibt fraglich, ob die Ziele eines solchen Plans erreicht werden können. In erster Linie liegen die Vorteile meiner Meinung nach aber sowieso an einer anderen Stelle. Durch eine genaue Planung, kann man sich einen guten Überblick, über die Kosten verschaffen. Kennt man erst einmal die Kosten, kann man auch viel besser planen (Büro, Mitarbeiter, Werbung ..).

Ich hoffe dieser Artikel hat Ihnen bei der Planung Ihres Onlineshops weitergeholfen. Gerade die Punkte revisionssichere E-Mail Archivierung und DSGVO bzw. Datenschutzbeauftragter (intern oder extern) werden künftig unweigerlich noch sehr an Gewicht gewinnen. Daher lautet mein Tipp: Besser von Anfang „richtig“ darum kümmern und nicht später gezwungenermaßen eine schnelle, teure Lösung finden müssen.

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