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Ein Team ist mehr als eine Gruppe

Wozu brauchen wir ein Team? Was schaffen wir alleine? Wann funktioniert ein Team und wie sollte es aufgestellt sein? Fragen mit denen ich mich heute genauer beschäftigen will.

Ein Team hat viele positive ökonomische Effekte, wie Kostensenkung, Ablaufoptimierung, Qualitätsverbesserung, Kundenorientierung, Beschleunigung, Flexibilisierung von Abläufen und soziale Kontrolle.

Denn wir gehen davon aus, dass ein Team mehr weiß als eine einzelne Person und durch die Kombination von Fähigkeiten komplexere Aufgaben besser bewältigt werden können.

Doch was macht ein Team aus und ab wann ist es effektiv und funktional?

Ein Team ist mehr als eine Gruppe. So gibt es im Team eine klare Aufgaben- und Arbeitsteilung, gemeinsame ziele werden verfolgt und intensive Wechselbeziehungen finden statt.

Positionen und Rollen innerhalb des Teams sind klar verteilt, wobei gemeinsame Normen und Werte gelten. Ein Gruppenbewusstsein ist vorhanden und relative Dauer und Kontinuität sind gegeben.

So weit, so gut. Ich stelle also ein paar Mitarbeiter zusammen, gebe jedem seine Aufgabe und achte darauf, dass alle sich als Gruppe verstehen.

Das alleine macht jedoch noch kein erfolgreiches, ökonomisches Team aus. Folgende Tabelle veranschaulicht einzelne Chancen und Risiken treffend.

Chancen Risiken
Die Arbeitskapazität ist größer Es gibt einen erhöhten Zeitaufwand für interne Abstimmungsprozesse
Die Beurteilungsbasis ist breiter: Die Gruppe weiß mehr als der Einzelne Bei mangelnder Konflikt- und Ambivalenzfähigkeit ist die Gefahr von Konformität groß
Mitglieder bringen unterschiedliches Wissen und verschiedene Erfahrungen ein Bei Konkurrenzerleben wir das Wissen in der Gruppe eher zurückgehalten, erhöhtes Spannungsrisiko
Mehrere Subsysteme können eine Interessenvertretung im Team installieren Die Interessenvertretungen können sich gegenseitig neutralisieren und das Team lähmen
Es herrscht ein besseres Betriebsklima Erhöhte Gefahr der Ausgrenzung und Schaffung von Außenseitern besteht
Lernerfahrungen sind geprägt von Zusammenarbeit und Toleranz Frustration mit Gruppenerfahrung, die zur Ablehnung der Gruppe als Arbeitsaggregat insgesamt führen
Die Informationswege werden verkürzt Mangelnde Abstimmung mit anderen Schnittstellen im System können stattfinden
Eine Identität und Identifikation mit der Aufgabe werden entwickelt Es kann zu starker Abhängigkeit von der Gruppe, Auflösen der Identität und des Selbstbewusstseins des Einzelnen kommen
Erhöhte Motivation lässt sich feststellen Persönliche Auszeichnungen fehlen, mangelnde Karrierechancen

Wann das Team funktioniert, bestimmt der Einzelne. Folgende Punkte können helfen für erfolgreiche Teamarbeit:

  • gemeinsam getragene Ziele und vereinbarte und bekannte Messgrößen für die teameigene Arbeit
  • sinnvolle Aufgabenteilung und gemeinsame Verantwortung für die Arbeitsergebnisse
  • gegenseitige Unterstützung und Kapazitätenausgleich
  • klare Rahmenbedingungen – Kompetenzen und Pflichten
  • Klarheit in der Führung und Steuerung des Teams
  • Informationen und Kommunikation im Team und nach Außenseitern
  • Spielregeln, die eingehalten werden
  • Flexibilität in Einsatz, Denken und Handeln
  • Qualität von Besprechungen und Begegnungen
  • konstruktiver Umgang mit Konflikten
  • Lernprozesse ermöglichen: im Sinne einer lernenden Organisation

Ich habe mich im Text und den Auflistungen an folgendem Buch „stark“ orientiert. Ein sehr gut geschriebenes, sehr überschaubares Werk. Wer mehr Informationen zu dem Thema sucht, findet hier eine kompetente und überschaubare Literatur.

 

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